Amnesty International Hochschulgruppe Hamburg

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Hochschulgruppe Hamburg

Kurzbeschreibung des Films

"Coca" nannten ihre Eltern Sainap Gaschaiewa -- die Taube. Geboren in Kasachstan(dorthin als Tschetschenin verbannt), wurde sie Geschäftsfrau und zog vier Kinder groß. Seit 1994 dokumentiert sie, was in ihrer Heimat täglich geschieht: Verschleppung, Folter, Mord. Was Präsident Putin zur "antiterroristischen Aktion" erklärt, hat Züge eines Völkermordes angenommen. Bis zu dreißig Prozent der tschetschenischen Bevölkerung könnten getötet worden sein. Die Weltöffentlichkeit schweigt, sei es aus Unwissen, Hilflosigkeit oder Opportunismus.Zusammen mit anderen Frauen hat Sainap Gaschaiewa hunderte Video-Kassetten versteckt.Jetzt will sie diese nach Westeuropa schaffen. Sie hofft, daß es zu einem Tribunal kommt und die Schuldigen bestraft werden -- auf welcher Seite sie auch stehen.Ein Kampf gegen Windmühlen?

Workshop: Kritischer Konsum am 28.5.11, 14 Uhr, Uni HH, Von-Melle-Park 5

Woher kommen unsere Lebensmittel? Wie werden sie produziert? Über welche Handelsbeziehungen gelangen sie zu uns?

Diese Fragen hat bestimmt jeder schon einmal gehört und die Grundaspekte eines verantwortlichen Konsumierens werden auch ein Thema dieses Workshops sein. Daneben werden wir auch einen Blick auf grundlegendere Problematiken wie Verlust von Agrobiodiversität und Kommerzialisierung von Saatgut werfen und individuelle sowie kollektive Handlungs-alternativen betrachten.

Wir bitten um Voranmeldung unter amnesty-workshop@gmx.de. Treffen: Von-Melle-Park 5 Raum 4022 Uhrzeit: 14 Uhr

10.12.2010, 20 Uhr Uni Hauptgebäude: Bühne FREI für die Menschenrechte.

FILMABEND AM 10.11.2010 im Kulturhaus III&70

Die amnesty-Hochschulgruppe Hamburg lädt zum Film- & Diskussionsabend in das Kulturhaus III&70. Gezeigt wird der Film HOTEL RUANDA, ein Portrait über den Völkermord in Ruanda an den Tutsi und an gemäßigten Hutu. Der Film beruht auf der wahren Geschichte von Paul Rusesabagina, der über 1200 Menschen vor dem sicheren Tod rettete.

Im Anschluss an die Filmvorführung wird eine Podiumsdiskussion mit Experten von amnesty international statt finden.

Kurzbeschreibung: Der Film erzählt die auf einer wahren Begebenheit beruhende Geschichte des Hôtel des Mille Collines in Kigali während des Völkermords im Frühjahr 1994. Es diente aufgrund des Einsatzes von Paul Rusesabagina, dem Hotelmanager, als Zufluchtsstätte für 1268 Menschen, die damit vor dem sicheren Tode bewahrt wurden. In nur 100 Tagen starben in Ruanda ca. eine Million Menschen durch Gewalttaten von Hutu-Milizen, Militär- und Polizeiangehörigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Ruanda

VERANSTALTUNG AM 28.10.2010

Honduras – Ein Jahr nach dem Putsch

Die nach dem Putsch entlassenen Richter_innen Tirza Flores Lanza und Guillermo López berichten von der aktuellen Menschenrechtslage

Honduras, einer der ärmsten, gewalttätigsten und korruptesten Staaten Lateinameri-kas, wurde im vergangenen Jahr durch einen Putsch gegen den vom Volk gewählten Präsidenten Zelaya erschüttert. Auch nach den Neuwahlen im November 2009 ist das Land nicht zur Ruhe gekommen. Internationale Aufmerksamkeit findet vor al-lem eine Vielzahl von Morden an Angehörigen der politischen Opposition und Jour-nalist_innen. Die Richterin Tirza Flores Lanza und drei Kollegen wurden aus dem Rich-ter_innenamt entlassen, weil sie die Verhaftung und Verschleppung Zelayas in das Nachbarland Costa Rica öffentlich missbilligt, an Demonstrationen teilgenommen und die Auffassung vertreten haben, die Maßnahmen seien rechtswidrig. Nach einer Untersuchung der ‚Internationalen Juristenkommission’ ist die hondura-nische Justiz zutiefst politisiert. Die Richter_innenvereinigung ‚Jueces por la De-mocracia en Honduras’, zu deren Gründungsmitgliedern Frau Flores Lanza gehört, kämpft - trotz zahlreicher Anfeindungen - seit ihrer Gründung im Jahr 2006 für mehr richterliche Unabhängigkeit, gegen Korruption in der Justiz und für mehr Rechts-staatlichkeit in Honduras. Frau Flores Lanza erhält am 23. Oktober 2010 den renommierten Hans-Litten-Preis der Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen. Damit wird eine Persön-lichkeit gewürdigt, die seit Jahren mutig für eine Verbesserung des Rechtssystems in Honduras eintritt und mit bewundernswerter Courage die Rechtsordnung gegen den Putsch in Honduras verteidigt hat.

50 Luftballons für die Menschenrechte!

Setz ein Zeichen für die Menschenrechte:

Lass einen Luftballon fliegen, wohin er will!

Am Mittwoch, den 25.08.2010, um 18 Uhr auf dem Gänsemarkt

Sommerzeit ist Reisezeit. Doch nicht jeder darf reisen, wohin er will.

Setz ein Zeichen für die Menschenrechte und lass einen Luftballon mit deinem liebsten Menschenrecht fliegen, wohin er will!

Denn Freizügigkeit ist ein Menschenrecht!

Artikel 13 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:

1. Jeder hat das Recht, sich innerhalb eines Staates frei zu bewegen und seinen Aufenthaltsort frei zu wählen.

2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

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10.07.2009

Juli Ausgabe der Redefreiheit

Am 9. Juli gab es die neue Ausgabe der Redefreihei auf tide 96.0 zu hören. In der Sendung setzten wir uns mit der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und deren Auswirkungen auf die Menschenrechte. Unterstützt wurden wir mit Beiträgen von den Ingenieuren ohne Grenzen.

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11.06.2009

Juni-Sendung 09 - Kolumbien

Immer wieder kommt es in Kolumbien zu schweren Menschenrechtsverletzungen. In der Juni-Ausgabe der Redefreiheit auf TIDE 96.0 informierten wir über die allgemeine Lage und das Phänomen der "Außergerichtlichen Hinrichtungen". In einem weiteren Beitrag stellen wir die erste Radiosendung für Entführte vor.

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25.05.2009

Neues Verfahren für Mumia Abu-Jamal gefordert

Bitte unterschreibt die Online-Petition an den Supreme Court für Mumia Abu-Jamal!

Hier geht es direkt zur Online-Petition!

Am 6. April hat der Supreme Court der USA es abgelehnt, Mumia Abu- Jamals Fall zu hören. Damit ist seine letzte juristische Chance, Gerechtigkeit zu erfahren, abgeschmettert. Immer noch in der Schwebe ist jedoch der Antrag der Staatsanwaltschaft von Philadelphia vor dem Supreme Court, die Aussetzung von Mumias Todesurteil (seit 2001) zu beenden und ihn ohne weitere juristische Prüfung hinrichten zu lassen.

Um Mumias aktuellen Antrag zu unterstützen, ist eine Online Petition direkt an den U.S. Supreme Court eingerichtet worden:

Zur Online-Petition

Helft mit, 10.000 Unterschriften zu sammeln! Vielen Dank!

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